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20.07.2009

Kuka mit schwächerem Ergebnis im 2. Quartal

Der Augsburger Roboterhersteller Kuka hat im zweiten Quartal 2009 ein schwächeres Ergebnis als selbst erwartet ausgewiesen. Schuld seien außerordentlichen Belastungen und rückläufige Umsätze, so der MDAX-Konzern am Montagabend.

Auf Basis vorläufiger Zahlen lag das Betriebsergebnis (EBIT) bei minus 23 Mio EUR und das Ergebnis nach Steuern bei minus 34 Mio EUR. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) sei durch außerordentliche Rückstellungen für Restrukturierungen von ausländischen Tochtergesellschaften mit minus 13 Mio EUR belastet worden, erklärte der Konzern mit Sitz in Augsburg.

Daneben führte Kuka rückläufige Umsatzerlöse im Zusammenhang mit dem schwierigen Marktumfeld als Belastung an. Im Ergebnis nach Steuern wirkte sich laut Kuka im Wesentlichen der Verfall von steuerlichen Verlustvorträgen durch die Überschreitung der 25%-Grenze des Aktienanteils der Grenzebach Maschinenbau GmbH an Kuka mit minus 10 Mio EUR negativ aus.

Gleichzeitig meldete die KUKA AG, dass zwei Standorte in Frankreich geschlossen werden sollen. Im Zuge der anhaltenden Schwäche des Automobilgeschäfts wolle sich der Konzern künftig auf das Robotergeschäft der Tochtergesellschaft KUKA Automatisme + Robotique S.A.S., Villebon sur Yvette, konzentrieren. Hier sollen verstärkt Roboteranwendungen für die General Industry vertrieben werden. Die Standorte von KUKA Systems France S.A. in Tours und Montigny Le Bretonneux bei Paris sollen dagegen geschlossen werden. Betroffen sind 144 Mitarbeiter.

Insgesamt sieht sich das Unternehmen mit den Sparmaßnahmen, die durch die Wirtschaftskrise notwendig geworden waren, im Plan. Bisher seien im zweiten Halbjahr 2009 außerordentliche betriebsnotwendige Restrukturierungsmaßnahmen in Deutschland nicht vorgesehen.