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20.11.2009

Tödliches Ehedrama: Angeklagte gesteht Ehemann erschlagen zu haben

Die 34-jährige Frau, die sich wegen Mordes vor dem Augsburger Landgericht verantworten muss, hat zum Prozessauftakt an diesem Donnerstag gestanden, ihren Mann im Januar umgebracht zu haben. Allerdings widersprach sie den Darstellungen der Staatsanwaltschaft im Hinblick auf den Tatablauf.

Während die Staatsanwaltschaft der Frau vorwirft, ihren 46-jährigen Ehemann in Westerringen im Landkreis Augsburg im Schlaf erschlagen zu haben, gibt die 34-jährige an, sie habe ihren Mann nach Streitigkeiten umgebracht, ohne dies geplant zu haben. Ehe sie mit einem Metallrohr zugeschlagen habe, sei ihr Mann schreiend auf sie zugegangen. Nach dem ersten Schlag sei der Mann rückwärts auf das Sofa gefallen. Als er aufstehen wollte, habe sie wieder und wieder zugeschlagen. Anschließend habe sie den 46-Jährigen in die Waschküche gezogen und zum Transport der Leiche die Beine abgetrennt. Daraufhin soll sie den Torso in einer Wiese in der Nähe der Wohnung und die Beine in einem Plastiksack 600 Meter davon entfernt abgelegt haben. Ein Urteil wird im Dezember erwartet. Bis dahin muss das Gericht entscheiden, ob Mord vorliegt, wie es die Staatsanwaltschaft sieht, oder Totschlag im Affekt, wie die Verteidigung meint.