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11.09.2009

Städtische Finanzlage erfordert drastische Maßnahmen

Angesichts einer dramatischen Finanzlage will die Stadt Augsburg jetzt möglicherweise ihre Gasreserven ankratzen. Der Verkauf von Beteiligungen etwa an Erdgas Schwaben und Bayerngas würde wieder etwas Geld in die leeren Kassen spülen, in welchen unter anderem Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe fehlen.

Sparen und Streichen allein reiche laut dem Kämmerer der Stadt, Hermann Weber, nicht mehr aus. Es bleibe der Stadt nichts anderes, als – so wörtlich – „Tafelsilber zu veräußern und neue Schulden aufzunehmen“. Seit dem Jahr 2000 hat es keine Nettoneuverschuldung mehr gegeben, weil die Regierung von Schwaben immer ihr Veto eingelegt hat. Die Leistungskraft der Stadt wurde immer als zu schwach erachtet.

Die Entscheidung, wie die Stadt Augsburg schließlich den Haushalt 2010 stemmen will, fällt im Dezember. Im Oktober bringt Weber den Haushalt im Stadtrat ein.