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30.07.2009

130 Allgäuland-Beschäftigte in Augsburg bangen um ihre Jobs

Von der Schließung von Allgäuland in Augsburg sind 130 Beschäftigte betroffen. Zum 31. März nächsten Jahres schon sollen aus wirtschaftlichen Gründen drei Betriebe geschlossen werden; neben Augsburg auch Dettingen und Tübingen.

Völlig offen ist jetzt, wie es mit den Beschäftigten in Augsburg weitergeht. Medienberichten zufolge will Allgäuland „mobilen Mitarbeitern“ an anderen Standorten Jobs anbieten. Auch wolle Allgäuland-Geschäftsführer Marcel Mohsmann mit befreundeten Unternehmen in der Region reden, um dort Leute unterzubringen. Mit den übrigen soll über einen Interessensausgleich und Sozialplan verhandelt werden. Tim Lubecki von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten gab gegenüber Radio Augsburg aber an, die Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung funktioniere denkbar schlecht, die Arbeitnehmervertreter würden nicht miteinbezogen. Die Nachricht von der Schließung der Molkerei sei demnach wie eine Bombe geplatzt. Niemand habe damit gerechnet, es hätte keine Anzeichen gegeben. Laut Lubecki wolle die Gewerkschaft nun alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um möglichst viele Arbeitsplätze zu retten.