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12.10.2019

Jäger geht gegen Urteil vor

Nach der Verurteilung eines schwäbischen Jägers wegen des Erschießens von zwei freilaufenden Hunden könnte der Fall nun das Landgericht Augsburg beschäftigen. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger des Jägers hätten Berufung gegen das Urteil eingelegt, sagte ein Sprecher des Augsburger Amtsgerichts am Freitag.

Sollten die Rechtsmittel nicht noch zurückgezogen werden, ginge der Fall in die nächste Instanz. Das Amtsgericht hatte den Jäger in der vergangenen Woche zu 4500 Euro Geldstrafe verurteilt. Damit würde der Mann voraussichtlich auch seinen Jagdschein verlieren. Der 53-Jährige hatte zwei Mischlingshunde erschossen, weil diese angeblich immer wieder Wild gerissen haben.