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09.12.2019

Es war ein einziger Schlag

Der am Freitagabend am Königsplatz getötete Feuerwehrmann ist mit einem einzigen Schlag zu Boden gestreckt worden. Das hat die Polizei am Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz bestätigt. Laut Kripo-Chef Gerhard Zintl war bereits dieser Schlag tödlich, nicht erst der Aufprall des Opfers auf dem Boden.

Der Getötete war offenbar nach einer der Tätergruppe zugerufenen Bemerkung sofort von dieser umringt und sehr schnell vom Haupttäter mit einem heftigen Schlag von der Seite getroffen worden. Daraufhin griffen die sieben Tatverdächtigen den zweiten Mann an, der seinem Freund zu Hilfe kommen wollte, und verletzten ihn schwer im Gesicht. Das ganze Tatgeschehen dauerte nur wenige Sekunden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Totschlags, Beihilfe zum Totschlag und gefährlicher Körperverletzung.

Auf den Videos der Überwachungskameras, so hieß es in der Pressekonferenz weiter, waren die Gesichter der Täter zunächst nicht einwandfrei zu erkennen. Szenekundige Beamte halfen dann bei der Identifizierung. Der Haupttatverdächtige ist ein 17-jähriger Deutscher, der auch einen libanesischen und einen türkischen Pass besitzt. Er ist bereits polizeibekannt, unter anderem wegen Körperverletzung.