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26.09.2019

"Niemand darf sich drücken!"

Bei der Caritas-Sammlung kommt immer weniger Geld zusammen. Ein Grund dafür ist, dass es schlichtweg immer weniger Sammler gibt. Der katholische Sozialverband hat es schwer, Nachwuchs für die traditionellen Haussammlungen zu finden. Umso mehr ist er auch bei der Herbstsammlung, die am Sonntag mit der Kollekte beginnt, auf Spenden angewiesen.

 "Die Caritassammlung ist eine Spendensammlung für die Menschen bei uns daheim", unterstreicht der Augsburger Diözesan-Caritasdirektor Andreas Magg: Ein Drittel der Spenden bleibt in der Pfarrgemeinde, ein Drittel im jeweiligen Ort und ein Drittel im Diözesanverband.  Die große Gefahr, die er sieht, sei eine individualistische Haltung in der Gesellschaft, die immer "den Anderen", den Staat oder die Parteien in der Verantwortung sieht, wenn etwas in der Gesellschaft, im sozialen Zusammenleben oder bei Menschen schief läuft und einer Änderung bedarf.