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17.12.2019

Größtes Problem: Fachkräftemangel

Die schwäbischen Wirtschaft sieht den Fachkräftemangel als größtes Risiko. Trotz konjunktureller Abkühlung und internationaler Krisen bewerten die Unternehmen in der Region den Fachkräftemangel als das größte Problem. Das geht aus einer Umfrage der IHK Schwaben hervor. Demnach können mehr als die Hälfte der Betriebe offene Stellen seit längerer Zeit nicht besetzen.

Von der Führungskraft über den Facharbeiter bis hin zum Auszubildenden kann der heimische Arbeitsmarkt oftmals nicht den Bedarf der Arbeitsgeber decken, so Andreas Kopton, der Präsident der IHK Schwaben. Im Besonderesn fehlen Fachkräfte in der boomenden Baubranche, in Küche und Service und in der Logistik. Deshalb begrüße man auch  das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1. März in Kraft tritt.  „Damit Bayerisch-Schwaben als Standort wettbewerbsfähig und attraktiv bleibt, müssen wir neben der Anwerbung ausländischer Fachkräften auch die Bemühungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung weiter forcieren. Nur so stehen unseren Unternehmen langfristig die qualifizierten Mitarbeiter zur Verfügung, die sie für eine solide wirtschaftliche Entwicklung benötigen“, so Kopton.