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11.11.2017

Hunderte Menschen nehmen Abschied von Bischofsvikar Karlheinz Knebel

Hunderte Trauergäste haben sich gestern von Bischofksvikar Prälat Karlheinz Knebel verabschiedet. Der 66-Jährige verstarb letzte Woche nach kurzer schwerer Krankheit. Beim Requiem im Dom sagte der Augsburger Bischof: Konrad Zdarsa: „Wir haben uns hier versammelt, um Gott für das Leben unseres Bruders, meines Stellvertreters Prälat Karlheinz Knebel, zu danken und dafür, dass wir gemeinsam mit ihm auf dem Weg sein durften.“ Generalvikar Harald Heinrich blickte in seiner Predigt auf Prälat Knebels fast 40-jähriges priesterliches Wirken zurück. Er habe Brücken zu bauen versucht, wo Risse entstanden waren.

 „Stets diente er in großer Loyalität seinem Bischof, dem er Ehrfurcht und Gehorsam versprochen hatte.“ Und damit sei es ihm, egal in welcher Funktion und Aufgabe in seinem priesterlichen Leben, stets ernst gewesen. „Wir sind dankbar für das, was er mit seinen Gaben und Talenten, seiner Tatkraft und mit vielen gottgeschenkten Gelegenheiten im Lauf seines Lebens für die Kirche von Augsburg getan hat.“

Auf dem Sarg lag das Bahrtuch des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem ausgebreitet, davor das Ordenskreuz am schwarzen Band. Links dahinter auf den Altarstufen befanden sich das violette Birett und das Kreuz, das er als Domkapitular bei liturgischen Anlässen um den Hals getragen hatte, sowie Lektionar, Kelch und Stola sowie ein Bild des Verstorbenen. Der Platz, den er bis zu seinem Tod im Chorgestühl als Domkapitular eingenommen hatte, blieb während des Requiems leer. Im Anschluss an das Requiem wurde Domkapitular Knebel im Innenhof des Domkreuzgangs durch Dompropst Weihbischof Anton Losinger in der Grablege des Augsburger Domkapitels beigesetzt.